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Familienforschung


Wer kennt nicht das Problem bei einer Familienfeier:
".......und da hat die Tante Erna zum Onkel August gesagt - du weißt schon, die Eltern von Ernst aus Kassel - ..........".
Wie peinlich, wenn man sie nicht zuordnen kann.
Dabei ist es ganz einfach, wenn man sich eine bildliche Darstellung der nächsten Verwandten macht.

Einfache Ahnentafel

So erkennt man sofort die verwandtschaftlichen Beziehungen.
Eine solche Darstellung nennt man Ahnentafel.

Sinnvoll ist es, wenn in diese Kästchen nicht nur Namen und Vornamen sondern auch Geburts- Sterbe- und Hochzeitsdatum und auch der Beruf eingetragen wird.
Das ganze kann man auch noch aufpeppen, indem man die eigenen Geschwister und die Geschwister der Eltern und Großeltern einzeichnet.

Jetzt sieht das ganze schon komplizierter aus, ist aber immer noch gut zu durchschauen:

Einfache Familientafel

Das ist dann eine Stammtafel (Familientafel).
Ohne sich anzustrengen oder besondere Nachforschungen anzustellen,
kommt man schnell auf 50 - 100 Verwandte die man kennt.

Ich habe eine solche Stammtafel für die Linie meiner Frau gezeichnet.
Bei nur fünf Generationen war die Darstellung schon 0,8 x 2 Meter groß.
Es ist übrigens kein Problem Fotokopien bis 10 Meter Länge in guten Copy-Shops anfertigen zu lassen.
Das ganze auch noch auf farbigem Papier. Das sieht stark aus.
Also nur Mut zur großen Verwandtschaft.

Spätestens jetzt erfasst einen das "Forscherfieber": Wer waren meine Vorfahren?
Wo haben sie gelebt und welche Berufe hatten sie?
Wie viele eheliche und uneheliche Kinder hatten sie?
So kommt man zu einem Familienklatsch vom feinsten und das über Generationen.

Selbstverständlich braucht man Hilfe. Gute Bücher, Volkshochschule und Ähnliches bieten sich an.
Ich verwende das Buch von

    Franz Josef Burghard
    Familienforschung
    ISBN 3-926089-03-2
     (Link zu Amazon)

Es gibt sicher noch bessere Bücher aber ich komme damit gut klar.

Am Anfang habe ich mit Computer-Ahnenprogrammen gearbeitet.
Ich musste dann aber schnell lernen, dass die Datenträger und die zugehörigen Lesegeräte
(wer hat noch ein 5½ Zoll Laufwerk?) zu schnell veraltern.
Man müsste alle paar Jahre die Informationen auf die neue Datenträger-Generation überspielen. Wie lästig!!!

So arbeite ich jetzt, wie viele Genealogen, mit "Personenblättern".

Jeder Vorfahre erhält ein eigenes Blatt auf dem alle Informationen eingetragen werden.
Die Profis verwenden dazu säurefreies Papier, das sich nicht nach einiger Zeit von selbst auflöst.
(Das geschieht bei unserem normalen Schreibpapier nach einigen Jahrzehnten.)
So können die Informationen über viele Generationen weitergereicht werde.

Eine "Schmuckahnentafel" macht beim Erstellen nicht nur Spaß,
sondern lässt sich auch gut verschenken.
Schöne vorgedruckte Schmuck-Ahnentafeln (wer zeichnet schon gerne Eichenlaub u. ä.?) erhält man bei

    C.A. Starke Verlag
    Postfach 1310
    Frankfurter Str. 55
    65549 Limburg/Lahn
    Tel: 06431-42033
    Fax: 06431-43927
     (Homepage des Verlags)

Und nun viel Spaß bei der Erforschung der eigenen Ahnen!